Meine Planungsroutine

Jede Woche freue ich mich auf meinen entspannten Sonntag, nicht weil ich länger schlafe und das tue was ich will, das auch, aber ganz besonders weil ich dann meinen Wochenrückblick in meinem Bullet Journal anfange.

Photo by Kasturi Roy on Unsplash

Dieser Blogeintrag umfasst das Thema wie ich meine Woche gestalte und plane. Im zweiten Teil werde ich dann darüber sprechen wie ich ihn auswerte, dem meiner Meinung nach, spannendsten Part.

So wie fangen wir nun an?

Persönlich gehöre ich noch zu den Menschen, die gerne alles erstmal analog aufschreiben. Also greife ich mir mein wunderschönes kupferfarbenes Bullet Journal, diese Farbe ist ein Traum, und starte mit dem Lineal die Wochentage einzuteilen. Manchmal bleibe ich minimalistisch mit meinem Layout und manchmal überlasse ich meiner kreativen Ader die Hand. Jedoch geht es mir immer um das Ziel meinen Gedanken einen Platz zu bieten und diese zu strukturieren.

Nun ein paar Anregungen für die Planung.

  • Welche Events, also Termine, Geburtstage, Deadlines stehen an? Trage sie ein.

Jetzt kommt der Teil, der den kreativen Leuten am meisten Freude bereitet. Wenn du eher nicht so viel Spaß an diesen Trackern hast, dann lass sie einfach weg.

Mood- und Habittracker, auf deutsch Stimmungs- und Gewohnheitstracker. Diese wechselten bei mir oft. Manchmal hatte ich 15 Gewohnheiten auf einmal, jetzt sind es 4 Stück. Wie du sie umsetzen willst liegt bei dir. Willst du sie ausschreiben oder lieber kleine Symbole für sie benutzen? Willst du sie täglich oder wöchentlich tracken? Probiere es einfach mal aus und schaue was dich am meisten motiviert die Gewohnheit beizubehalten.

Moodtracker: Bisher fand ich das Ausmalen einzelner Tage nicht wirklich hilfreich, weil man dann vergisst welche Farbe genutzt wurde oder mehrere Stimmungen an einem Tag hatte. Deshalb bin ich wieder auf das alte Diagramm umgestiegen und habe mir daneben Platz für Kommentare gelassen wie Kopfschmerzen, Müde, gestresst. Danach bewerte ich meinen Tag von einer Skala von 0 bis 10( dabei ist 0 schlecht und traurig bis hin zu 10 super und glücklich, kann man sich ja denken). Ich markiere den Wert und zeichne in als Punkt ein und verbinde ihn später mit den Punkten der nächsten Tage.

Photo by Suzy Hazelwood on Pexels.com

To-Do’s: Was hast du die letzte Woche nicht erledigen können? Was ist davon dringend und wichtig? Musst du das tun oder kann dir jemand helfen?

  • Gibt es to-dos bei dir, die weniger als 2 min brauchen? Sammle sie und mache sie sofort, sie stehlen dir nur Zeit und bereiten dir Unruhe.
  • Wann hast du Zeit deine wöchentlichen to-do’s zu machen? Zum Beispiel nehme ich mir meistens Samstags oder Sonntags Zeit um eine gründliche Reinigung der Wohnung zu machen und die Wäsche zu waschen.
  • Wann gehst du einkaufen, wolltest du deine Eltern noch anrufen, musst du noch Gartenarbeit machen oder die Mülltonnen rausstellen?

Wenn du sehr viele Sachen auf deiner Liste stehen hast, dann überlege welche die schwerste von allen ist, aber gleichzeitig auch die, wonach du dich am leichtesten fühlen wirst, wenn sie hinter dir liegt.

Ist es vielleicht der lästige Anruf bei deiner Krankenkasse, aber danach wäre das Problem erledigt? Sträubt du dich schon die ganze Zeit, die Lernzettel für das Modul zu machen, weil du ja noch Zeit hast, aber in deinem Kopf denkst du dir, dass du dich nicht so gut mit dem Thema auskennst? Nutze die Zeit und die Motivation am Wochenstart, glaub mir du fühlst dich unbesiegbar, wenn das Schlimmste schon am Anfang weg fällt und nicht mehr in deinem Haus auf dich wartet.

Ziele: Was wären 3 Dinge, die du diese Woche tun könntest um näher an deine Ziele zu kommen? Nur 3 Dinge. Sei es die 1 Vorlesung als Lernzettel aufzuschreiben, 2 neue Glühbirnen zu holen oder 3 Unternehmen rauszusuchen, wo du gerne ein Praktikum machen möchtest. Und achte darauf dir nicht zu viel vorzunehmen, du suchst z. B. erstmal nur 3 Unternehmen, aber du schreibst noch keine Bewerbungen. Mache immer kleine Schritte, sodass du dich nicht überrumpelt fühlst.

Ich hoffe dir hat mein Beitrag gefallen und im nächsten Teil werde ich dir von meinem liebsten Part, der Auswertung, berichten.

Bleibt munter und gesund. 🙂

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